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Was ist eine Stopp-Loss-Order?

 

 

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Setzen einer Stop-Loss-Order
 
Wie wird nun eine Stop-Loss-Order gesetzt? Das ist natürlich keine große Kunst. Sie geben Ihrer Bank einfach einen Verkaufsauftrag für Ihre Aktien mit dem Orderzusatz "Stop Loss" und dem gewünschten Stop-Loss-Niveau. Discountbroker nehmen solche Orders auch per Internet an, aber auch bei Ihrer Bank oder Sparkasse können Sie eine solche Order genauso wie jede andere Aktienorder aufgeben. Manche Banken begrenzen die Gültigkeit einer Stop-Loss-Order, so kann man z.B. bei Cortalconsors eine Stop-Loss-Verkaufsorder immer nur bis zum Monatsende aufgeben. Wenn das bei Ihrer Bank auch der Fall ist, müssen Sie die Stop-Loss-Oder jeweils zum Monatsende erneuern. Nichts ist umsonst und natürlich verlangen die meisten Banken für eine Stop-Loss-Order auch dann Gebühren, wenn diese nicht zur Ausführung kommt, weil die Aktienkurse nicht sinken, sondern steigen. So verlangt Cortalconsors z.B. für eine Stoploss-Order einen Betrag von 2,50 Euro. Dennoch: Investieren Sie dieses Geld, es ist Ihre Versicherung gegen hohe Verluste und gegen die Vernichtung eines Großteils Ihres Kapitals.
 
Auf welches Kursniveau sollten Sie Ihre Stop-Loss-Order nun setzen? Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten:
 
Definieren eines maximalen Verlusts
 
Sie haben 100 Aktien zu je 20 Euro gekauft, also 2000 Euro in Aktien investiert. Sie wissen, dass Sie 1700 Euro des Kapitals auf jeden Fall in der Zukunft benötigen, z.B. für die Tätigung einer bestimmten Anschaffung. Dann sollten Sie einen Stop-Loss-Verkaufsauftrag für Ihre 100 Aktien zum Kurs von 17,00 Euro setzen, so können Sie sicher sein, dass Ihnen auch bei einer negativen Aktienentwicklung das benötigte Kapital übrigbleibt.
 
Prozentuale Absicherung
 
Wie in der Einführung erläutert, können Sie natürlich auch einen prozentualen Verlust definieren, den Sie höchstens erleiden möchten. Denn machen Sie sich das noch einmal klar: Es ist besser, 10% Verlust zu realisieren, als zuzuschauen, wie die Hälfte des Kapitals vernichtet wird. Wenn Sie z.B. Aktien für 20 Euro pro Aktie gekauft haben und nicht mehr als 10% Verlust erleiden möchten, so setzen Sie eine Stop-Loss-Verkaufsorder bei 18 Euro.
 
Festlegen eines Stop-Loss-Niveaus durch Chartanalyse
 
Am professionellsten ist es natürlich, sich die Charts der Aktie anzuschauen und mit Hilfe des Charts zu bestimmen, welches Kursniveau nicht unterschritten werden sollte. Natürlich ist Chartanalyse eine Wissenschaft für sich, mit der sich ein Kleinanleger nicht unbedingt befassen möchte. Aber eine ganz einfache Methode wäre z.B., sich anzusehen, wo der Kurs bei seinen Auf- und Abwärtsbewegungen das letzte mal ein deutliches Tief ausgebildet hat. Zwar schwankt jeder Aktienkurs auch wenn es weiter aufwärts geht zwischen Hochs und Tiefs, in einem intakten Aufwärtstrend sollte das folgende Tief jedoch höher liegen als das vorhergehende, d.h. ein einmal ausgebildetes Tief sollte nicht mehr unterschritten werden. Passiert dies trotzdem, könnte das ein Hinweis auf ein Ende des Aufwärtstrends und den Beginn eines Abwärtstrends ein, so dass es sich empfiehlt sicherheitshalber zu verkaufen und zu beobachten, wie sich die Kurse weiter entwickeln. Wenn Sie so vorgehen möchten, könnten Sie Ihre Stop-Loss-Order also knapp unter das letzte deutliche Tief der Aktie setzen.
 
Wichtig ist jedoch:
Egal, wo Sie Ihre Stop-Loss-Order setzen, Sie sollten das Niveau des Stop-Loss-Kurses in jedem Fall in regelmäßigen Abständen nachziehen!!!