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Nachziehen einer Stop-Loss-Order
 
Das Nachziehen einer Stop-Loss-Order ist wichtig, um das Stop-Loss-Niveau der aktuellen Kursentwicklung anzupassen.
 
Eine Aktienposition, die einmal gut im Gewinn ist, soll man nicht mehr in den Verlust laufen lassen, sagt eine alte Börsianerregel. Haben Sie Ihre Aktien für 20 Euro gekauft und sie stehen jetzt bei 24 Euro, dann haben Sie bereits 20% nicht realisierten Gewinn gemacht. Das bringt Ihnen jedoch gar nichts, wenn die Aktie anschließend wieder auf 15 Euro fällt. Dann ist nicht nur Ihr auf dem Papier entstandener Gewinn vernichtet, sondern auch ein großer Teil Ihres ursprünglich eingestezten Kapitals. Deshalb: Wenn Ihre Aktien gut im Gewinn sind, setzen Sie die Stop-Loss-Order zumindest auf das Niveau, zu dem Sie die Aktien gekauft haben, in diesem Fall 20 Euro. Dann ist zumindest sichergestellt, dass Sie das ursprünglich eingesetzte Kapital zurückbekommen.
 
Darüber hinaus ist es aber auch sinnvoll, noch nicht realisierte Gewinne abzusichern. Angenommen, Ihre Aktie entwickelt sich weiter prächtig, Sie steigt bis auf 26 Euro. Dann wäre es vielleicht langsam Zeit, die Stop-Loss-Order nach oben anzupassen. Wenn die Aktie auf Ihrem Weg nach oben z.B. bei 25 Euro ihr letztes Zwischentief hatte und sich dann wieder nach oben bewegt, dann ziehen Sie Ihre Stop-Loss-Order auf 24 Euro nach. Jetzt haben Sie nicht nur Ihr ursprünglich eingesetztes Kapital abgesichert. Sie haben auch sichergestellt, dass Sie ca. 4 Euro Gewinn pro Aktie mitnehmen und realisieren, falls die Aktie wieder fällt. Das sind bei unserem Beispiel mit 100 Aktien immerhin 400 Euro! Wenn Sie nicht sicher sind, wo die Aktie ihr letztes Tief hatten, können Sie natürlich auch beim Nachziehen der Stop-Loss-Order die absolute oder prozentuale Methode verwenden und das Stop-Loss-Niveau z.B. 10% unter den aktuellen Kurs setzen.
 
Aber: Sie sollten nie ein Stop-Loss-Niveau nach unten anpassen, sondern immer nur nach oben. Ein Stop-Loss-Niveau nach unten anzupassen, bedeutet seinen selbst gesteckten maximalen Verlust aufzugeben und einen größeren Verlust zu riskieren oder einen selbst gesteckten realisierten Gewinn wieder aufzugeben. Wenn eine Aktie das Stop-Loss-Niveau erreicht, lassen Sie die Stopp-Loss-Order auslösen, die Aktien verkaufen, beobachten Sie den weiteren Kursverlauf und wenn Sie wirklich noch einmal in die Aktie einsteigen möchten, tun Sie es zu einem späteren Zeitpunkt, wenn Sie glauben, dass es wieder aufwärts geht. Und wenn die Aktie bis dahin weiter gefallen ist, werden Sie mehr Aktien zu einem günstigeren Kurs zum gleichen Betrag kaufen können als wenn Sie zugesehen hätten, wie die Kurse fallen und Ihre Aktien nicht verkauft hätten.