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Was ist eine Stopp-Loss-Order?

 

 

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Eine kurze Einführung zum Thema Stop-Loss-Order
 
Eine Stop-Loss-Order ist ein Verkaufsauftrag, in der Regel für Aktien, der dann bestens ausgeführt wird, wenn der aktuelle Kurs einen von Ihnen vorgegebenen Kurs erreicht oder unterschreitet.
 
Das bedeutet: Angenommen, Sie haben Aktien zu einem Kurs von 20 Euro gekauft. Sie möchten mit diesen Aktien jedoch nicht mehr als 10% Verlust machen, falls Sie im Kurs fallen anstatt zu steigen. Dann setzen Sie sofort nach dem Aktienkauf eine Verkaufsorder als Stop-Loss-Order zum Kurs von 18 Euro. Diese Verkaufsorder wird von Ihrer Bank vorerst nicht ausgeführt. Erst wenn der Kurs der Aktie auf 18 Euro oder darunter sinkt, wird der Verkaufsauftrag bestens ausgeführt. Bestens bedeutet, dass Sie für die Verkaufsoder dann nicht zusätzlich noch ein Kurslimit angeben können, wie bei einer normalen Kauforder, sondern dass die Bank die Aktien auf jeden Fall sofort zum bestmöglichen erzielbaren Kurs für Sie verkaufen wird. Bei sehr liquiden und viel gehandelten Aktien können Sie davon ausgehen, dass der Kurs, den Sie für den Verkauf erzielen, dann auch in der Nähe von 18 Euro liegen wird. Bei sehr kleinen Aktiengesellschaften, die nur wenig gehandelt werden, kann es jedoch passieren, dass Sie einen zu schlechten Kurs bekommen, da der nächste Kaufinteressent weit unter dem aktuellen Kursniveau kaufen möchte. Bei extrem kleinen Aktiengesellschaften empfiehlt es sich deshalb, keine automatische Stop-Loss-Order bei der Bank zu setzen, sondern sich selbst diese im Kopf zu setzen, den Kurs möglichst oft selbst zu verfolgen und die Aktien dann bei Unterschreiten des festgesetzten Niveaus mit einem vorgegebenen Limit zu verkaufen. Nur wenige Banken bieten eine Stop-Limit-Order an, bei denen dann bei Erreichen des Stop-Loss-Niveaus eine Limit-Order ausgelöst wird. Da die meisten Kleinanleger sehr liquide deutsche oder amerikanische Aktien handeln, reicht in der Regel für den normalen Anleger jedoch eine ganz gewöhnliche Stop-Loss-Order aus.
 
Warum ist eine Stop-Loss-Order nun so wichtig? Sie verhindert, dass Sie einen Großteil Ihres Kapitals verlieren, wie es vielen Kleinanlegern z.B. in der Finanz- und Eurokrise passiert ist. Leider ist es für einen Kleinanleger typisch, Aktien zu kaufen und dann erst nach vielen Wochen oder Monaten wieder nach der Kursentwicklung zu schauen, manchmal sogar nur am Jahresende im Depotauszug. Stattdessen sollten durch eine Stop-Loss-Order Verluste minimiert und Gewinne abgesichert werden. Auch wenn niemand gerne Verluste realisiert: Es ist immer noch besser, z.B. 10% Verlust mit einer Aktie zu machen und sie dann rechtzeitig zu verkaufen, als zuzuschauen, wie sie immer mehr verliert, bis schließlich das ursprünglich eingesetzte Kapital zur Hälfte oder mehr vernichtet wurde!
 
Lesen Sie in den weiteren Menüpunkten links, wie eine Stop-Loss-Order gesetzt wird und wann und wie Sie sie nachziehen sollten.